November 3, 2026

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Mia Guethe

Mia Guethe: Die 11FREUNDE-Journalistin im Porträt – Karriere, Alter & Podcasts

Einleitung

Sie ist erst Anfang zwanzig und gehört bereits zu den spannendsten Stimmen des deutschen Fußballjournalismus: Mia Guethe – auf Social Media als „miaguethe“ bekannt, in der Redaktion als Mia Güthe geführt – arbeitet als Redakteurin beim Berliner Fußballmagazin 11FREUNDE. Was sie von vielen Kolleginnen und Kollegen unterscheidet: Sie verbindet klassische Recherche mit Podcasts, TV-Auftritten und einer riesigen Community in den sozialen Netzwerken.

Der Durchbruch kam 2025 mit einer aufwendigen Investigativ-Recherche über Missbrauch und sexualisierte Gewalt im deutschen Jugendfußball, die sie gemeinsam mit dem Recherchezentrum Correctiv über mehr als ein Jahr verfolgte. Rund 500 Betroffene meldeten sich, die Titelgeschichte im September 2025 schlug Wellen bis in den Bundestag und den DFB. Dieser Artikel trägt zusammen, was über Mia Guethe verlässlich bekannt ist: ihr Weg vom Praktikum in die Redaktion, ihre Podcasts, ihre TV-Auftritte – und was an den Gerüchten über sie dran ist, die im Netz kursieren.

Steckbrief: Mia Guethe im Überblick

Name Mia Guethe (in der Redaktion: Mia Güthe; Social Media: miaguethe)
Geburtsjahr 2002
Beruf Fußballjournalistin, Redakteurin beim Magazin 11FREUNDE
Arbeitgeber 11FREUNDE, Berlin (Volontariat 2023–2025, Redakteurin seit 2025)
Ausbildung Studium der Politikwissenschaft (2023 abgebrochen), Volontariat bei 11FREUNDE
Bekannt für Investigativ-Recherche zu Missbrauch im Jugendfußball (11FREUNDE-Titelgeschichte September 2025, mit Correctiv)
Podcasts „In Kontakt bleiben“ (wöchentlich, mit Felix Rathfelder), „Der Fußball, mein Leben und ich“ (monatlich, mit Tim Jürgens), regelmäßig im „Themenfrühstück“
TV-Auftritte ARD „Hart aber fair“ (als Gast), MDR-Doku „Past Forward“ (Staffel 2), „Broski – Die Sport-Show“ (2023)
Social Media X: @hsviftie (rund 30.000 Follower), Instagram: @miaguethe
Verein HSV-Fan (trägt die HSV-Raute als Tattoo)
Wohnort Berlin
Auszeichnung Medium Magazin „Top 30 bis 30″ 2026

Wer ist Mia Guethe? Name, Alter und Herkunft

Mia Guethe wurde 2002 geboren – das Hamburger Abendblatt bezeichnete sie in einem Video vom Januar 2026 als „die 23-Jährige“. In den sozialen Netzwerken tritt sie als „Mia Guethe“ bzw. „miaguethe“ auf, in der Redaktion von 11FREUNDE wird ihr Name als Mia Güthe geführt. Beide Schreibweisen bezeichnen dieselbe Person; die Variante ohne Umlaut hat sich online als ihr Markenzeichen etabliert.

Über ihren genauen Geburtstag, ihren Geburtsort oder ihre Familie ist öffentlich nichts Verlässliches bekannt – und das ist kein Zufall. Mia Guethe hält ihr Privatleben bewusst aus der Öffentlichkeit heraus. Was man weiß: Sie lebt in Berlin, ist bekennender HSV-Fan und hat sich die Raute des Hamburger SV sogar als Tattoo stechen lassen – ein Bekenntnis, das man bei einer Journalistin, die über den HSV und den FC St. Pauli berichtet, durchaus als mutig bezeichnen kann.

Ihre öffentliche Persona ist die der nahbaren Fußball-Expertin: sachkundig, meinungsstark und gleichzeitig nah an der Fan-Kultur. Auf X folgen ihr unter dem Handle @hsviftie rund 30.000 Menschen, auf Instagram ist sie als @miaguethe aktiv. Diese Community ist für ihre Arbeit kein Beiwerk, sondern Teil ihres journalistischen Selbstverständnisses – sie denkt crossmedial, also über die Grenzen von Print, Audio und Video hinweg.

Der Karriereweg von Mia Guethe: Vom Praktikum in die 11FREUNDE-Redaktion

Der Weg von Mia Guethe in den Journalismus war alles andere als vorgezeichnet. Sie begann ein Studium der Politikwissenschaft, brach es jedoch 2023 ab – um sich ganz dem Fußballjournalismus zu widmen. Der Einstieg gelang über ein Praktikum beim Berliner Magazin 11FREUNDE, einem der renommiertesten Fußballmagazine Deutschlands.

Aus dem Praktikum wurde ein Volontariat: Von 2023 bis 2025 durchlief sie die journalistische Ausbildung direkt in der Redaktion, seit 2025 ist sie festangestellte Redakteurin. Ihre Vorgesetzten sind Tobias Ahrens und Max Dinkelaker, als Mentor nennt sie den bekannten Fußballautor Christoph Biermann. Dass das Fachmagazin Medium Magazin sie 2026 in seine renommierte Liste „Top 30 bis 30″ aufnahm – die 30 vielversprechendsten Journalistinnen und Journalisten unter 30 –, zeigt, wie ernst die Branche ihr Talent nimmt.

Bemerkenswert an ihrer Karriere ist das Tempo: Innerhalb von nur zwei Jahren vom Praktikum zur Redakteurin eines überregionalen Magazins – das gelingt nur mit außergewöhnlichem Einsatz und erkennbarer journalistischer Handschrift. Ihre Stärke liegt dabei in der Verbindung von Recherche-Tiefe und moderner Vermittlung: Sie schreibt, sie spricht in Podcasts, sie steht vor der Kamera.

Die große Recherche: Missbrauch im deutschen Jugendfußball

Der bisherige Höhepunkt der Karriere von Mia Guethe ist eine Investigativ-Recherche, die sie gemeinsam mit dem Recherchezentrum Correctiv über mehr als ein Jahr verfolgte: Es ging um Missbrauch, Mobbing und sexualisierte Gewalt im deutschen Jugendfußball. Das Ergebnis erschien im September 2025 als Titelgeschichte von 11FREUNDE – und schlug ein wie eine Bombe.

Rund 500 Betroffene meldeten sich im Zuge der Recherche – eine Zahl, die das Ausmaß des Problems im Nachwuchsfußball schonungslos offenlegte. Die Geschichte löste Debatten im Sportausschuss des Bundestages und beim DFB aus und zeigte, dass investigative Sportberichterstattung reale politische Wirkung entfalten kann. Für eine Journalistin Anfang zwanzig war das eine außergewöhnliche Leistung, die ihr Respekt weit über die Fußballblase hinaus einbrachte.

Die Recherche steht exemplarisch für Mia Guethes journalistischen Ansatz: Sie scheut keine schwierigen Themen, arbeitet gründlich und langfristig und nutzt die Reichweite ihres Magazins, um Missstände sichtbar zu machen. Dass sie dabei mit Correctiv kooperierte – einem der profiliertesten investigativen Recherchezentren des Landes –, unterstreicht den Anspruch der Arbeit.

Mia Guethe als Podcasterin: „In Kontakt bleiben“ und mehr

Neben ihrer redaktionellen Arbeit ist Mia Guethe eine feste Größe in der deutschen Fußball-Podcastlandschaft. Ihr wichtigstes Format ist „In Kontakt bleiben“, das sie wöchentlich immer montags gemeinsam mit Felix Rathfelder moderiert. Thematisch dreht sich alles um den Hamburger Fußball – den HSV und den FC St. Pauli –, also um die Vereine, die ihr als HSV-Fan besonders am Herzen liegen.

Einmal im Monat spricht sie in „Der Fußball, mein Leben und ich“ gemeinsam mit Tim Jürgens mit Gästen über deren persönliche Fußball-Biografien – ein Format, das den Sport von seiner menschlichen Seite zeigt. Darüber hinaus ist sie regelmäßiger Gast im täglichen „Themenfrühstück“ von 11FREUNDE, wo sie aktuelle Fußball-Themen einordnet und kommentiert.

Die Podcasts sind für Mia Guethe mehr als ein Nebenprojekt: Sie sind der Ort, an dem sie ihre meinungsstarke, nahbare Art am direktesten ausspielen kann. Wer sie nur als Autorin kennt, erlebt sie in den Audio-Formaten als leidenschaftliche Diskutantin – mit klarer Haltung, Humor und tiefer Kenntnis der Szene.

TV-Auftritte von Mia Guethe: Von „Hart aber fair“ bis „Past Forward“

Auch im Fernsehen ist Mia Guethe längst keine Unbekannte mehr. In der ARD-Talkshow „Hart aber fair“ war sie als Gast eingeladen – wichtig dabei: Sie moderierte die Sendung nicht, sondern diskutierte als Expertin mit. Diese Präzisierung ist nötig, weil im Netz gelegentlich übertriebene Darstellungen ihrer Rolle kursieren.

Für die MDR-Dokumentation „Past Forward“ stand sie in der zweiten Staffel vor der Kamera, und bereits am 18. August 2023 war sie in „Broski – Die Sport-Show“ zu sehen. Ein besonderer Einsatz führte sie am 21. Februar 2026 als Kamerafrau für Google Pixel zum Frauen-Nordderby zwischen dem HSV und Werder Bremen, das auf DAZN und MagentaSport übertragen wurde – ein Beleg für ihre Vielseitigkeit auch hinter der Kamera.

Diese TV-Präsenz zeigt: Mia Guethe wird von Redaktionen als glaubwürdige Stimme des jungen Fußballjournalismus wahrgenommen – als jemand, der komplexe Themen verständlich einordnen kann und dabei authentisch bleibt.

Mia Guethe und der HSV: Fan-Sein als Journalistin

Mia Guethe macht aus ihrer Vereinsliebe kein Geheimnis: Sie ist HSV-Fan – und das mit einer Deutlichkeit, die im Journalismus nicht selbstverständlich ist. Die Raute des Hamburger SV trägt sie als Tattoo auf der Haut, auf X firmiert sie unter dem Handle @hsviftie, einer Anspielung auf ihre HSV-Leidenschaft.

Diese Offenheit ist gleichzeitig Stärke und Herausforderung: Einerseits macht sie sie für Fans glaubwürdig – sie spricht ihre Sprache, teilt ihre Emotionen. Andererseits muss sie als Journalistin, die auch über den HSV und den Lokalrivalen FC St. Pauli berichtet, professionelle Distanz wahren. Dass ihr das gelingt, zeigen ihre Einladungen in überregionale Formate und das Vertrauen ihrer Redaktion.

Ihr wöchentlicher Podcast „In Kontakt bleiben“ lebt genau von dieser Spannung: Hier ist sie nicht die neutrale Beobachterin, sondern die kenntnisreiche Fan-Journalistin, die den Hamburger Fußball von innen kennt – und gerade deshalb so treffend analysieren kann.

Mia Guethes journalistische Handschrift: Recherche, Haltung, Community

Was Mia Guethe in der deutschen Sportmedienlandschaft besonders macht, ist ihre Arbeitsweise: Sie verbindet klassischen investigativen Journalismus mit den Logiken der sozialen Netzwerke. Während viele Redaktionen noch darum ringen, junge Zielgruppen zu erreichen, spricht sie diese ganz selbstverständlich an – weil sie selbst Teil dieser Generation ist und ihre Kanäle nicht als Marketing-Anhängsel, sondern als journalistische Werkzeuge begreift. Ihre rund 30.000 Follower auf X sind für sie keine Vanity-Kennzahl, sondern ein direkter Draht zu Fans, Hinweisgebern und Diskussionspartnern.

Dabei profitiert sie von starken Wegbegleitern: Als Mentor prägt der renommierte Fußballautor Christoph Biermann ihren journalistischen Blick, als Vorgesetzte begleiten sie Tobias Ahrens und Max Dinkelaker in der 11FREUNDE-Redaktion. Diese Mischung aus erfahrener redaktioneller Schule und eigenem, modernem Zugriff erklärt, warum ihre Arbeit sowohl in der Branche als auch beim Publikum ankommt – dokumentiert nicht zuletzt durch die Aufnahme in die „Top 30 bis 30″-Liste des Medium Magazins im Jahr 2026, die als wichtigste Nachwuchsauszeichnung des deutschen Journalismus gilt.

Ihre Handschrift zeigt sich auch im Umgang mit einer besonderen Herausforderung: Als bekennende HSV-Anhängerin in einer Redaktion, die regelmäßig über den Hamburger Fußball berichtet, muss sie immer wieder beweisen, dass Leidenschaft und professionelle Distanz kein Widerspruch sind. Dass ihr dieser Balanceakt gelingt, belegen ihre Einladungen in überregionale Talkformate ebenso wie das Vertrauen, das ihr 11FREUNDE mit Titelgeschichten und eigener Podcast-Verantwortung entgegenbringt.

Langfristig könnte Mia Guethe zu einer prägenden Figur des deutschen Sportjournalismus werden: Sie steht für eine Generation, die Print-Tradition und digitale Gegenwart nicht als Gegensätze begreift, sondern als Ergänzung. Ihre Correctiv-Recherche hat gezeigt, dass sie auch die ganz großen, schwierigen Themen anpackt – und ihre Podcasts beweisen, dass sie ein Publikum findet und hält. Beides zusammen ist selten und wertvoll.

Faktencheck: Was über Mia Guethe nicht stimmt

Weil Mia Guethe in kurzer Zeit bekannt wurde, kursieren im Netz zahlreiche übertriebene oder schlicht erfundene Behauptungen über sie – viele davon stammen von automatisierten KI-Farm-Portalen. Ein Faktencheck:

„Sie arbeitet für ZDF, Sport1, Spox, Bild oder RTL.“ Falsch. Ihr Arbeitgeber ist das Magazin 11FREUNDE in Berlin. Behauptungen über Festanstellungen bei anderen Medienhäusern sind erfunden.

„Sie hat große Preise gewonnen.“ Nicht belegt. Ihre einzige verlässlich dokumentierte Auszeichnung ist die Aufnahme in die Medium-Magazin-Liste „Top 30 bis 30″ 2026. Von weiteren erfundenen Awards auf KI-Portalen sollte man sich nicht täuschen lassen.

„Sie hat Messi oder Klopp interviewt.“ Dafür gibt es keine Belege. Solche Behauptungen stammen aus unseriösen Quellen und sind frei erfunden.

„Ihr Vermögen beträgt 5 Millionen Dollar.“ Reine Fantasie. Es gibt keine seriösen Angaben zu ihrem Vermögen – solche Zahlen werden von KI-Farmen systematisch erfunden.

Die Lehre daraus: Bei einer jungen, schnell bekannt gewordenen Journalistin lohnt sich der Blick auf verlässliche Quellen – ihre Artikel, ihre Podcasts, ihre verifizierten Social-Media-Profile und seriöse Fachmedien wie das Medium Magazin.

Häufige Fragen zu Mia Guethe (FAQ)

Wie heißt Mia Guethe richtig – Guethe oder Güthe?
Beides bezeichnet dieselbe Person: In den sozialen Netzwerken tritt sie als „Mia Guethe“ (miaguethe) auf, in der 11FREUNDE-Redaktion wird ihr Name als „Mia Güthe“ geführt.

Wie alt ist Mia Guethe?
Sie wurde 2002 geboren; im Januar 2026 bezeichnete sie das Hamburger Abendblatt als „die 23-Jährige“. Ihr genauer Geburtstag ist nicht öffentlich bekannt.

Wo arbeitet Mia Guethe?
Sie ist Redakteurin beim Berliner Fußballmagazin 11FREUNDE. Zuvor absolvierte sie dort ein Praktikum und von 2023 bis 2025 ein Volontariat.

Wofür ist Mia Guethe bekannt?
Vor allem für ihre Investigativ-Recherche über Missbrauch und sexualisierte Gewalt im deutschen Jugendfußball (mit Correctiv, 11FREUNDE-Titelgeschichte September 2025), für ihre Podcasts sowie als HSV-nahe Fußballjournalistin.

Welche Podcasts macht Mia Guethe?
„In Kontakt bleiben“ (wöchentlich montags, mit Felix Rathfelder, über HSV und St. Pauli), „Der Fußball, mein Leben und ich“ (monatlich, mit Tim Jürgens) sowie regelmäßige Auftritte im täglichen 11FREUNDE-„Themenfrühstück“.

War Mia Guethe bei „Hart aber fair“?
Ja, aber als Gast und Diskutantin – nicht als Moderatorin der ARD-Sendung.

Ist Mia Guethe HSV-Fan?
Ja, bekennend: Sie trägt die HSV-Raute als Tattoo und firmiert auf X als @hsviftie.

Wo lebt Mia Guethe?
In Berlin.

Fazit: Mia Guethe – die neue Stimme des Fußballjournalismus

Mia Guethe steht für eine neue Generation von Sportjournalistinnen: investigativ, wenn es darauf ankommt – wie ihre aufsehenerregende Recherche zum Jugendfußball bewiesen hat –, und gleichzeitig nahbar, meinungsstark und crossmedial unterwegs. Vom Praktikum zur Redakteurin in zwei Jahren, von der Titelgeschichte bis in den Bundestag: Ihre Karriere ist erst wenige Jahre alt und hat bereits Spuren hinterlassen.

Was sie besonders macht, ist die Verbindung von Haltung und Handwerk: Sie recherchiert gründlich, spricht Klartext und versteckt ihre Leidenschaft für den Fußball nicht hinter falscher Neutralität. Ob im Podcast, im TV-Studio oder auf dem Titel eines Magazins – Mia Guethe ist eine Stimme, die man sich merken sollte.

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